Glühbirne umgeben von Symbolen für Wissenschaft, Technologie und Lizenzen.

Transferpfade - 
verstehen & anwenden

Transferpfade zeigen, auf welchen Wegen wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische Anwendungen, marktfähige Produkte und gesellschaftlichen Nutzen überführt werden können. Sie machen sichtbar, welche Mechanismen besonders wirksam sind, um Forschung mit Wirtschaft und Gesellschaft zu verbinden.

 

Wer Transferpfade kennt, kann passende Formate und Partner schneller identifizieren, Anforderungen frühzeitig erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen. So wird Wissens- und Technologietransfer planbarer, effizienter und in seiner Wirkung transparenter.

Dieser Transferpfad ermöglicht es, Forschungsergebnisse direkt in wirtschaftliche Anwendungen und Märkte zu überführen.

 

Auftragsforschung
Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten gemeinsam an konkreten anwendungsnahen Fragestellungen. Unternehmen erhalten Zugang zu neuen Erkenntnissen und Methoden, Forschungseinrichtungen profitieren von der praktischen Anwendung und wirtschaftlichen Relevanz ihrer Arbeit.

 

Spin-offs
Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Technologien entstehen neue Unternehmen. Sie überführen Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte oder Dienstleistungen und stärken unternehmerische Innovation sowie regionale Wertschöpfung.

 

Geistiges Eigentum (Patente und Lizenzen)
Forschungsergebnisse werden durch Schutzrechte gesichert und anschließend lizenziert oder anderweitig wirtschaftlich genutzt. Unternehmen können Innovationen weiterentwickeln, während Forschungseinrichtungen zusätzliche Verwertungsmöglichkeiten und stärkere Verbindungen zur Praxis gewinnen.

Ein stilisiertes Glühbirnen-Design mit einer Rakete darin, leuchtend und kreativ.

Kommerzieller

Transfer

Logo mit einer Glühbirne und Zahnrädern im Hintergrund. Farbverlauf von Grün nach Lila.

Struktur- und Systemtransfer

Dieser Transferpfad schafft Rahmenbedingungen, damit Innovationen verbreitet, angewendet und weiterentwickelt werden können.

 

Forschungsinfrastrukturen
Forschungsinfrastrukturen bieten Zugang zu Geräten, Daten oder Laboren, die an anderer Stelle häufig nicht verfügbar sind. Unternehmen und Institutionen können diese Ressourcen für eigene Entwicklungsprozesse nutzen. So entstehen Synergien und die Relevanz der Forschung wird gestärkt.

 

Standardisierung
Standards machen neue Technologien sicher, vergleichbar und skalierbar. Forschung trägt dazu bei, solche Standards auf Basis aktueller Erkenntnisse mitzuentwickeln. Dadurch entstehen Voraussetzungen für Innovation, Anschlussfähigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit.

Grafik eines Kopfes mit einem leuchtenden Glühbirnen-Symbol darüber.

Wissens- und Personentransfer

Bei diesem Transferpfad wird Wissen über Menschen, Qualifizierung und Kommunikation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weitergegeben.

 

Transfer durch Personen
Expertinnen und Experten bringen ihr Wissen in neue Kontexte ein, etwa durch Weiterbildung, Karrierewechsel oder gemeinsame Arbeitszusammenhänge. So gelangt wissenschaftliche Expertise direkt in Unternehmen und gesellschaftliche Praxis. Dieser Weg zählt oft zu den wirksamsten und nachhaltigsten Formen des Wissenstransfers.

 

Wissenschaftskommunikation
Durch verständliche und zielgerichtete Kommunikation werden Forschungsergebnisse für Politik, Gesellschaft und Medien zugänglich. Das stärkt Vertrauen, fördert Beteiligung und schafft eine Grundlage für informierte Entscheidungen. Gute Wissenschaftskommunikation erhöht damit auch die gesellschaftliche Wirkung von Forschung.

Warum Transferpfade wichtig sind

 

Alle Transferwege verfolgen das gemeinsame Ziel, durch die effektive Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, Innovation und die Schaffung von öffentlichem Nutzen soziale und wirtschaftliche Wirkung zu erzielen. Je nach Vorhaben können unterschiedliche Pfade relevant sein, oft auch in Kombination. Ein bewusster Umgang mit Transferpfaden hilft dabei, Innovationsprozesse strategisch zu planen, geeignete Partner einzubinden und Wirkung frühzeitig mitzudenken.

 

Quelle: Gemeinsame Wissenschaftskonferenz. (2025). Pakt für Forschung und Innovation: Monitoring-Bericht 2025. Bonn: GWK.

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